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Gedankensplitter #1 -Die Suche nach dem Glück

August 17, 2016


Manchmal stellt das Leben einen vor die fundamentale Frage, welchen Weg man gehen soll und viel zu oft stet man an einer Kreuzung und versucht herauszufinden, welchen Pfad man einschlagen soll. Welcher ist der richtige unter vielen und welcher bringt einen im Leben weiter. All diese Fragen beschäftigen uns wenn vor solch einer schwerwiegenden Entscheidung stehen und viel zu selten stellen wir uns die allerwichtigste davon auch wirklich – welcher uns glücklich macht.
Wir orientieren uns an den gesellschaftlichen Normen, an den Werten, die andere für uns aufstellen und richten unser Leben danach aus bevor wir es selbst zum ersten Mal hinterfragen und uns Gedanken darüber machen können, was denn der richtige Weg für uns ist. Dies macht uns allerdings selten wirklich glücklich und wir verlieren uns in genau jenen Dingen, die wir später vielleicht bereuen weil wir sie nicht getan haben, weil wir gezögert und den sicheren, den für uns ausgesuchten Weg gegangen sind. Es geht nicht immer darum, was man im Leben für Erfolge feiert, die von außen als solche betrachtet werden, vielmehr geht es darum, jeden Tag so zu leben wie man es will und sich von dem zu lösen, das uns zurückhält.

Uns werden immer Steine im Weg liegen, immer wird es etwas geben, das uns zurückhält und das uns nicht loslässt. Sei es Trauer, Schmerz oder die Angst vor der Ungewissheit. Wir müssen uns davon lösen um frei zu sein, dürfen nicht darin versinken und vor allem dürfen wir uns nicht hinter ihr verstecken und uns selbst Gründe einreden, die es so nicht gibt. Wir müssen aufhören zu denken und alles loslassen, das uns zurückhält und uns das Leben erschwert.
Um glücklich zu werden sollte man die Umstände hinterfragen, in denen man glücklich war, in denen man sorglos war und sich einfach dem Leben hingegeben hat. Dieses Glück hat viele Gesichter, es kann in einer Person, einem Ort oder in einem Gefühl liegen und daran sollten wir uns erinnern, wenn wir an einer Wegkreuzung stehen und uns für das entscheiden müssen, das uns am Ende glücklich macht.
Niemand weiß, wie viele Wegkreuzungen man am Ende des Lebens bereut und auf wie viele man wohlwollend zurückblickt oder manchmal ist die Zukunft zu weit entfernt um sie erkennen zu können. Man sollte sich im Innersten fragen, ob man mit seiner Entscheidung glücklich werden kann und wenn man nur den leisesten Verdacht hat, das die Möglichkeit darauf besteht, sollte man springen, egal wie dunkel und tief das Wasser einem auch erscheinen mag. Die Gedanken abschalten und aufhören, alles bis ins kleinste zu zerdenken bis man sich am Ende mehr verunsichert hat, als es einem gut tut und man selbst nicht mehr weiß, welchen Weg man nehmen soll.

Habe den Mut, am Ende einfach zu springen und finde das Vertrauen in dich selbst, es zu tun ohne zu wissen, in welche Abenteuer du dich stürzt auch wenn es unglaubliche Angst macht und der schwarze Fleck, der sich Zukunft nennt, einem schlaflose Nächte bereitet. Doch am Ende wirst du glücklich sein denn das Schicksal entscheidet immer bevor man sich selbst entscheiden konnte und es führt einen auf einen Weg, der einen glücklich macht wenn man sich nur traut zu springen. Es geht nicht nur um die großen Dinge des Lebens, wie den Job oder den richtigen Studiengang, es geht auch um die vielen kleinen. Habe den Mut, dich von all dem zu lösen, das dir nicht gut tut und das dich mitzieht in eine Richtung, in die du eigentlich nicht gehen willst und habe den Mut, auch den ungewissen Pfad zu wählen.
Kündige den Job, auch wenn du nicht weißt was danach kommt, löse dich von allen Menschen, die dich mit negativen Gedanken umgeben und mache den ersten Schritt in die Richtung, die dich deinem persönlichen Glück näher bringt. Manchmal reicht es aus, die kleinen Dinge zu ändern die einen daran hindern, wirklich glücklich zu werden und sich Gedanken darüber zu machen, wer man ist und was man vom Leben will. Es geht nicht nur darum, im ständigen Vergleich mit allen anderen zu leben oder in der schnelllebigen Welt stets die besten Leistungen zu erzielen, die man nicht erfüllen kann. Es geht darum, das Leben bewusst zu genießen, einen Augenblick lang innezuhalten und einen tiefen Atemzug zu nehmen, bevor man bedächtig einen Fuß vor den anderen setzt um weiterzugehen als man es bisher gewagt hat. Wer wirklich glücklich ist, wächst über sich selbst hinaus und du kannst so viel mehr als du dir zutraust, als du denkst zu können. Setze die Erwartungen in dich selbst, nicht in andere und erreiche deine eigenen Ziele, nicht die welche die Gesellschaft dir vorlebt und von dir verlangt. Gehe deinen eigenen Weg und das Glück wird dir folgen, wohin auch immer du dich entscheidest zu gehen.

Was bedeutet Glück für dich? Wann warst du zum letzten Mal richtig glücklich und was hat diese Situation so besonders gemacht?

Ich möchte euch auch noch einen tollen Artikel von der Huffingtonpost – Wie du dein Leben ruinierst zu eben jenem Thema ans Herz legen 🙂

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10 Comments

  • Reply trixi August 17, 2016 at 8:41 am

    LIebe Sandra, das ist ein ganz toller Beitrag! Sehr schöne Worte die Du da gefunden hast. Ich habe auch erst gelernt dass ich auf mich schauen muss und Dinge mache, die MICH glücklich machen. Es ist teilweise ein harter und steiniger Weg aber man hat nur dieses Leben und warum sollte man sich da etwas nehmen lassen?
    Ich habe mich auch schon oft mit dem Thema „Glücklich sein“ beschäftigt und ein paar Wege gefunden 🙂

    http://www.amigaprincess.com/glueck/
    http://www.amigaprincess.com/5-dinge-die-mich-gluecklich-machen/

    Alles Liebe, Trixi

  • Reply Mimi August 17, 2016 at 10:48 am

    Toller Post! Und du hast so wahre Worte geschrieben!
    Ich musste dabei an folgende Quote denken: Let your dreams be bigger than your fears and your actions louder than your words. Diese Worte motivieren mich immer wieder Neues zu wagen und aus meiner Comfort Zone zu treten. Danach fühle ich mich definitiv glücklicher!

    Alles Liebe,
    Mimi
    https://mimilooves.blogspot.com

  • Reply misses popissees August 17, 2016 at 6:37 pm

    Lebe jeden Tag als würde es kein Morgen geben… tue Dinge, die du immer schon machen wolltest heute.
    Ein wunderbarer Post, den du besser und treffender nicht auf den Punkt bringen könntest. Niemand weiss warum manche Menschen viele Schicksalsvhläge durchmachen müssen, wichtig ist es gestärkt aus solchen Sachen hervorzugehen und sich niemals unterkriegen zu lassen… den Blick auf das Gute zu lenken und sich an den kleinen Dingen zu freuen, das ist das Geheimnis…
    Liebe Grüsse
    Elisabeth

    http://www.missespopisses.com

    • Sandra
      Reply Sandra August 23, 2016 at 10:32 am

      Danke meine Liebe das freut mich sehr und genau das wollte ich auch in meinem Post zum Ausdruck bringen. Manchmal muss man einfach den Mut haben zu springen um glücklich zu werden und sich auch um sich selbst zu kümmern 🙂
      Alles Liebe,
      Sandra

  • Reply curls all over August 17, 2016 at 8:26 pm

    Das ist ein wirklich gelungener Text! Gefällt mir sehr gut 🙂

    Liebe Grüße
    Cherifa
    http://www.curlsallover.com

    • Sandra
      Reply Sandra August 23, 2016 at 10:32 am

      Danke meine Liebe 🙂
      Alles Liebe,
      Sandra

  • Reply Iris August 18, 2016 at 8:06 am

    Sehr schön geschrieben Süsse! Ich bin auch der Meinung, dass man nichts machen sollte, was einen nicht glücklich macht und bin bestrebt aus jedem tag das beste rauszuholen. Immerhin haben wir nur ein Leben und dieses sollten wir in vollen Zügen genießen! <3

    • Sandra
      Reply Sandra August 23, 2016 at 10:33 am

      Dankeschön 🙂
      Genau das wollte ich damit auch vermitteln und ich hoffe es hat den Kern der Sache getroffen <3

  • Reply Tanja August 18, 2016 at 9:14 pm

    Sehr tolle Gedanken meine Liebe und super gut geschrieben! Wie sagt man den so schön? Jeder ist seines Glückes Schmied! Ich bin leider nicht ganz der optmistischer Mensch aber ich gebe mein Bestes – Rückschläge machen uns nur stärker! <3
    Liebe Grüße
    Tanja. xx
    http://fleurrly.com

    • Sandra
      Reply Sandra August 23, 2016 at 10:34 am

      Danke liebe Tanja 🙂
      Ich bin auch nicht der größte Optimist aber genau in solchen Situationen muss man sich daran erinnern, die positiven Dinge zu sehen und nach vorne zu schauen um wirklich stärker daraus hervorzugehen!
      Alles Liebe,
      Sandra

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